Connectportal

Datenschutzerklärung für das Connectportal an der FernUniversität in Hagen

Stand: Mai 2018

I. Name und Anschrift des Verantwortlichen

Die Verantwortliche im Sinne der EU-Datenschutz-Grundverordnung und der jeweils einschlägigen nationalen Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen („Stelle, die über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheidet“) ist die

FernUniversität in Hagen
Universitätsstraße 47
58097 Hagen

Körperschaft des Öffentlichen Rechts
vertreten durch
die Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert
Tel.: 02331 987 - 2400
E-Mail: rektorin@fernuni-hagen.de

II. Kontaktdaten der/des Datenschutzbeauftragten

Erreichbarkeit des behördlich bestellten Datenschutzbeauftragten:

Postanschrift:
Datenschutzbeauftragter der FernUniversität in Hagen
58084 Hagen

Hausanschrift:
Universitätsstraße 27
58097 Hagen

Tel.: 02331 987 - 2511
E-Mail: Datenschutzbeauftragter@FernUni-Hagen.de

III. Allgemeines zur Datenverarbeitung

Datenverarbeitungsvorgänge umfassen das Erheben, Erfassen, Organisieren, Ordnen, Speichern, Anpassen, Verändern, Auslesen, Abfragen, Übermitteln und Löschen von personenbezogenen oder personenbeziehbaren Daten.
Personenbezogene oder personenbeziehbare Daten (nachfolgend kurz: personenbezogene Daten) sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen und Ausdruck ihrer Identität sind.

Die FernUniversität in Hagen als Körperschaft des Öffentlichen Rechts verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie der einschlägigen nationalen Datenschutzgesetze und -bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen, die ergänzend oder nachrangig zu den Vorschriften der Europäischen Union Anwendung finden. Dies ist nach seinem Inkrafttreten insbesondere das Datenschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner an die DSGVO angepassten Fassung.

Der Zweck, Umfang und die Dauer unserer Datenverarbeitungsvorgänge richtet sich in den meisten Fällen nach dem gesetzlichen Auftrag der Hochschule gemäß § 3 Hochschulgesetz NRW und der damit in Verbindung stehenden Rechtsnormen.
Dieser Auftrag umfasst insbesondere die Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre, Studium, wissenschaftlicher Nachwuchsförderung und Wissenstransfer unter Berücksichtigung der sozialen und demokratischen Verantwortung. Besonderes Einsatzgebiet der FernUniversität in Hagen ist die Förderung und Entwicklung des Fernstudiums.
Des Weiteren unterliegt die Hochschule bei der Erfüllung ihres Auftrags diversen gesetzlichen Verpflichtungen (z.B. des Finanzrechts), die eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich machen.
In Erfüllung ihrer Aufgaben ist die FernUniversität außerdem verpflichtet, alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit Ihrer personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Auch diese Maßnahmen können die Verarbeitung von personenbezogenen Daten bedingen.
(Rechtmäßigkeitsgrundlage in der DSGVO: Art. 6 Abs. 1 lit. e)

Weitere Informationen zu den Datenverarbeitungsvorgängen finden Sie in den zentralen Ordnungen und Regularien der Hochschule (z.B. der Zulassungs- und Einschreibungsordnung) sowie in den Nutzungshinweisen zu den einzelnen Anwendungen.

Darüber hinaus kann eine Datenverarbeitung erfolgen, sofern Sie hierzu Ihre explizite, jederzeit widerrufbare Einwilligung gegeben haben.
(Rechtmäßigkeitsgrundlage in der DSGVO: Art. 6 Abs. 1 lit. a)

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffene/r i.S.d. DSGVO. Rechte, die Ihnen als Betroffene/r gegenüber der FernUniversität zustehen, finden Sie im letzten Abschnitt dieser Erklärung.

Hinweis:
Die FernUniversität ist als Hochschule dezentral in Fachbereichen bzw. Fakultäten organisiert und verfügt neben der Hochschulverwaltung über wissenschaftliche Einrichtungen und Betriebseinheiten. Die dezentrale Organisation spiegelt sich auch im Aufbau der IT-Systemlandschaft und den Websites wieder. Um Ihnen dennoch einen möglichst einheitlichen Überblick über die Datenverarbeitungsvorgänge zu ermöglichen, bildet diese Datenschutzerklärung den übergeordneten, verbindlichen Rahmen. Dort, wo Websites oder IT-Anwendungen eine zulässige weitere oder ergänzende Datenverarbeitung vorsehen, werden Sie auf der Seite selbst informiert.

IV. Datenverarbeitungsvorgänge im Connectportal

Adobe Connect ist eine Software zur Durchführung von Webkonferenzen. Das Connectportal ermöglicht für registrierte Meetingveranstalter/innen den Zugang zu Adobe Connect, konkret können über das Connectportal Meetings angelegt, verwaltet und gebucht werden. Das Connectportal ist Adobe Connect vorgeschaltet und dient somit der Administration der persönlichen Veranstaltungen. Die einzelnen Veranstaltungen finden in Adobe Connect Meetingräumen statt.
Die zentrale Adobe Connect-Instanz sowie das Adobe Connectportal der FernUniversität in Hagen werden in einer sicheren technischen Umgebung von der Firma reflact AG betrieben.

Die Systemumgebung beinhaltet eine Datenbank mit den Raum- und Nutzerdaten und einen Server, auf dem neben dem Programmcode auch die hochgeladenen Dateien abgelegt werden. Programmgestützten Zugriff auf diese IT-Basis (Datenbank und Server) haben ausschließlich die Systemadministratoren/-administratorinnen der Firma reflact AG. Für Connect-Nutzer/innen der FernUniversität sind die Daten nur webbasiert über die Funktionen im Adobe Connectportal zugänglich. Für das entsprechende Log-in ist eine Authentifizierung erforderlich.
Die Authentifizierung beim Log-in erfolgt gegen das LDAP-Nutzerverzeichnis der FernUniversität.

1. Zugang/Anmeldung

Der Zugang zu einzelnen Meetingräumen in Adobe Connect unterscheidet sich je nach Rolle und Einstellung für den Meetingraum. Es wird zwischen folgenden Varianten unterschieden:

Zugang für registrierte Meetingveranstalter/innen:
• Permanente Räume (nur Mitarbeiter/innen): Der Zugang erfolgt über das Connectportal. Der Raum ist kurz nach dem Anlegen direkt betretbar. Der Raum bleibt bis zu seiner Löschung durch den/die Veranstalter/in oder die Administrator/innen dauerhaft betretbar.
• Temporäre Räume (Mitarbeiter/innen & Lerngruppenkoordinatoren/-koordinatorinnen): Der Zugang erfolgt über das Connectportal. Der Raum ist für eine begrenzte Zeit vor dem Meeting als auch nach dem Meeting für die eingetragenen Veranstalter/innen betretbar. Die exakten Zeiten sind im Helpdesk-Wiki nachzulesen oder können bei den Administrator/innen erfragt werden.

Zugang für Meetingteilnehmende/-gäste:
• Direktzugang, d.h. Gäste können ohne Bestätigung durch den/die Veranstalter/in den Raum mittels Link auf den Meetingraum während der gebuchten Veranstaltungsdauer betreten.
• Ohne Direktzugang, d.h. Gäste benötigen beim Zugang eine Bestätigung durch den/die im Meetingraum bereits anwesende/n Veranstalter/in, um den Raum betreten zu können.

2. Personenbezogene Daten im Nutzerprofil

Auf dem Adobe Connect Server werden für registrierte Meetingveranstalter/innen folgende personenbezogenen Daten gespeichert:
• Vorname
• Nachname
• E-Mail-Adresse
• LDAP-Benutzername

Meetingteilnehmende/-gäste geben bei Betreten eines Meetingraumes selbst ihren Namen an. Dieser Name kann prinzipiell auch ein Pseudonym sein. Der angegebene Name wird in der Teilnehmerliste gespeichert. Ein Benutzerprofil wird für Meetingteilnehmende/-gäste nicht erstellt.

Für den registrierten Zugang zum Connectportal ist ein Account der FernUniversität und damit die Aufnahme ins zentrale Nutzerverzeichnis (LDAP) notwendig. Studierende erhalten diesen Pflicht-Account automatisch bei der Einschreibung. Er wird nach der Exmatrikulation ungültig. Mitarbeiter/innen bekommen den Account in der Regel bei der Einstellung bzw. auf Antrag und verlieren ihn mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Für Gäste kann ein auf kürzere Zeit befristeter Account der FernUniversität beantragt werden. Der Antrag ist unter Begründung der Notwendigkeit des Accounts beim ZMI einzureichen. Ein Gäste-Account ist nur innerhalb der im Antrag benannten Frist gültig. Außenstehende ohne Account haben prinzipiell nur als Meetingteilnehmende/-gäste Zugang.

Im Connectportal wird erstmaligen Einloggen mit dem LDAP-Account („registrieren“) automatisch ein lokales Nutzerprofil im Connectportal erstellt. Auf diesem Weg Informationen in das Nutzerprofil des Connectportals übertragen, und zwar die Fernuni-Kennung (LDAP-Benutzername), der volle Name, die E-Mail-Adresse und die Rolle (Studierende, Mitarbeitende). Beim jedem zukünftigen Einloggen im Portal wird die Gültigkeit des LDAP-Accounts geprüft. Bei Ablauf der Gültigkeit, beispielsweise durch Exmatrikulation, ist kein weiteres Einloggen mehr möglich. Ungültige Nutzerprofile werden in regelmäßigen Abständen (mindestens 1x pro Semester) automatisch gelöscht. Auf Nachfrage ist auch sofortige Löschung möglich.

Registrierte Nutzer im Connectporal können eigenständig Meetingräume anlegen und Meetingzeiten in diesen Räumen buchen. Diese Rechte werden mit der Registrierung im Connectportal beantragt und nach Prüfung der Gültigkeit des LDAP-Accounts automatisch freigegeben.
Die Bekanntgabe der Meetingraum-URL erfolgt über das Connectportal, von wo aus sie kopiert und via Moodle, E-Mail oder ähnliche Wege an die Teilnehmenden/Gäste verteilt werden kann, die sich zur Teilnahme an Meetings nicht im Connectportal registrieren müssen.
Der/die Veranstalter/in trägt dafür Sorge, dass der Meetingraum nicht von Unbefugten betreten wird, indem sie/er den Raum nur während der Veranstaltungszeit öffnet und die jeweilige URL nur an Teilnehmende/Gäste mit der Bitte um ausschließlich eigene Verwendung verteilt. Auf eine eventuelle Offenheit des Raumes weist der/die Veranstalter/in explizit hin.
Adobe Connect Meetingräume können unabhängig von belegbaren Modulen, Seminaren oder anderen Lehrveranstaltungen eingerichtet werden. Nicht zu jedem im Virtuellen Studienplatz belegbaren Kurs gibt es einen Adobe Connect Meetingraum.

Neben den konkreten Daten im Nutzerprofil werden pro Nutzer/in Daten über Zeitpunkt und –Dauer der Nutzung gespeichert. Diese Daten sind ausschließlich für die Administratoren im Rahmen von statistischen Auswertungen und Berichten einsehbar.

Die Erfassung der Daten ist für den Betrieb des Connectportals zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

3. Sichtbarkeit personenbezogener Daten

Jede/r Nutzer/in von Adobe Connect kann während eines Meetings an unterschiedlichsten Stellen Vor- und Nachname der anderen Nutzer/innen sehen. Alle Meetingräume erlauben den Zutritt prinzipiell auch mit einem Pseudonym.
Dies beinhaltet, dass jede/r Nutzer/in sehen kann, wer gerade im Raum angemeldet ist, wenn der Pod Teilnehmerliste im Raum angezeigt wird.
Ebenfalls sichtbar sind alle Einträge und Aktionen, die in den Meetingräumen verfasst oder durchgeführt werden. Dies betrifft Einträge im Chat- sowie im Frage-Antwort-Pod, das Zuschalten einer Webcam, Beteiligungen auf dem Whiteboard sowie im Hinweis-Pod.
Administrator/innen sehen die Namen aller Nutzer/innen mit ihren entsprechenden Rechten, haben Zugang zu angelegten Meetingräumen, deren Aufzeichnungen und auf hochgeladene Materialien sowie auf statistische Auswertungen und Berichte.

4. Webanalyse und Social Media
Das Connectportal greift nicht auf Analysedienste zur Verfolgung Ihres Surfverhaltens zurück und bindet auch keine externe Werbung ein. Es werden auch keine Social-Media-Plugins eingebunden.

5. Verantwortungsbereiche der Inhalteanbieter

Das Connectportal ist eine Plattform zur Organisation von virtuellen Meetingveranstaltungen mit Adobe Connect. Verantwortlich für die Inhalte dieser Meetings sind die jeweiligen Inhaltsanbietern (z.B. Lehrgebiete und Institute, Studierenden, allgemein: Meetingveranstalter). Die Gestaltung der Inhalte ist sehr frei und kann unter anderem auch Inhalte enthalten, die über den hier beschriebenen Datenschutzrahmen des Connecportals hinausgehen. Der Inhalteanbieter ist in diesem Fall für den Datenschutz selbst verantwortlich.

V. Rechte der betroffenen Person

1. Auskunftsrecht – Art 15 DSGVO
Sie können von der FernUniversität eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie über folgende Informationen Auskunft verlangen:

(1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
(2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
(3) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
(4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
(5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
(6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
(7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
(8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

2. Recht auf Berichtigung – Art 16 DSGVO
Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber der FernUniversität, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Die FernUniversität hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung– Art 18 DSGVO
Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

(1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
(2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
(3) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
(4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.
Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

Beschränkung des Rechts bei Datenverarbeitung zu wissenschaftlichen, historischen oder statistischen Forschungszwecken:
Ihr o.g. Recht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

4. Recht auf Löschung – Art 17 DSGVO
Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

(1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
(2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
(3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
(4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
(5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
(6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

Ausnahmen:
Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

(1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
(2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
(3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
(4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
(5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

5. Recht auf Unterrichtung – Art 19 DSGVO
Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

6. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung – Art 7 Abs. 3 DSGVO
Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Den Widerruf richten Sie bitte formlos an die Daten führende Stelle, der gegenüber Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben, z.B. an ein Lehrgebiet für Daten im Rahmen eines Forschungsprojektes.

7. Widerspruchsrecht – Art 21 DSGVO
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

Beschränkung des Rechts bei Datenverarbeitung zu wissenschaftlichen, historischen oder statistischen Forschungszwecken:
Sie haben auch das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, bei der Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO erfolgt, dieser zu widersprechen.
Ihr Widerspruchsrecht kann insoweit beschränkt werden, als es voraussichtlich die Verwirklichung der Forschungs- oder Statistikzwecke unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt und die Beschränkung für die Erfüllung der Forschungs- oder Statistikzwecke notwendig ist.

8. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde – Art 77 DSGVO
Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

Die Aufsichtsbehörde der FernUniversität in Hagen ist die/der Landesdatenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen.
https://www.ldi.nrw.de/
https://www.ldi.nrw.de/metanavi_Kontakt/index.php